Teil eines Werkes 
3. Band (1851)
Entstehung
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häuſer, der hundert und funfzig Springbrunnen, der drei⸗ hundert und dreißig Paläſte, der elf Theater und fünfund⸗ dreißig Villen, die im Umfange der alten Weltſtadt liegen und mit ihrem ſtolzen Prunke den allmäligen Verfall nicht verbergen können.

Und dazu wird die Stadt der Päpſte noch von einem andern verheerenden Uebel heimgeſucht. Mehr als irgend⸗ wo bedürfen die niedern Klaſſen Roms des Wohlſtandes, den Arbeit erzeugt; allein die Trägheit wird durch die Kirche mittels der Unzahl von Feſten befördert. Durch die chimä⸗ riſchen Hoffnungen, mit welchen ſie für jeden Fall an den Himmel weißt, nährt ſie den Ekel und die Unbekümmertheit gegen reelle Intereſſen, und der größte Theil der Bevölkerung ſinkt dadurch in das allgemeine Uebel des Jammers und der Entbehrung. Die Mittel, welche die armen Leute zu Klei⸗ dung, geſunder Wohnung und guter Nahrung verwenden könnten, verſchlingen Almoſenſammler, Opferſpender und die endloſe Reihe der Feſttage. Was noch übrig bleibt, ver⸗ ſchlemmt das ausſchweifende, zügelloſe Leben und eitle Schmuckſucht. Darum begegnet man faſt allenthalben Schwachen und Kranken; jährlich werden zwölf bis funfzehn Tauſend durch die Schwindſucht oder das Fieber in die Hoſpitäler geworfen. Und dann fehlt es in derheiligen, von Dienern einer Religion der Liebe überfüllten Stadt an ausreichender Hülfe für dieſe Unglücklichen!

Der Aria cattiva, der böſen Luft, welche von den Sümpfen herweht und Rom nebſt ſeiner Umgegend über⸗

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