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dene oder ſilberne Haarnadeln, breite Halsketten, Gürtel⸗ ſchnallen und ungeheure Ohrgehänge.
Die Anfertigung von Roſenkränzen, Korallen, Glas⸗ und Lavawaaren bilden einen Hauptgegenſtand der römiſchen Gewerbsthätigkeit und des Handels. Die katholiſchen Länder, an ihrer Spitze Italien, Spanien, Portugal und die ſüd⸗ amerikaniſchen Staaten liefern jedes Jahr an 1,070,000 Franken nach Rom, wofür derartige Gegenſtände geliefert werden, die aus der Papſtſtadt in die ganze Welt ziehen.
Durch die Nachbildung von alten und die Anfertigung von neuen Denkmalen, Statuen, Vaſen, Büſten und ſon⸗ ſtigen Kunſtgegenſtänden, die beſonders durch neue Ausgra⸗
bungen und Auffindungen friſche Anregung erhält, ſo wie 1
durch Ausbeſſerung derſelben, wird vielen Arbeitern von den Bildhauern Verdienſt gereicht.
Ein andrer nicht unwichtiger Zweig der römiſchen In⸗ duſtrie iſt die Moſaik und die Schmelzbereitung.
Hieraus ſieht man, der ganze Betrieb wirft ſich auf Gegenſtände der Kunſt, Weiberſchmuck, Verzierung der Ge⸗ bäude und Spielwerkzeuge der Frömmigkeit.
Vor allen Dingen aber iſt Gewinnſucht die oberſte Triebfeder der Italiener Roms. Wie wäre es anders zu er⸗
klären, daß bei dem Abſcheu gegen die Engländer, der den
Haß der Franzoſen noch weit überſteigt, die Erſteren, ob⸗ gleich„Ketzer,“ mit der größten Zuvorkommenheit behandelt werden, während die Anderen trotz ihrer katholiſchen Brüder⸗ lichkeit der ärgſten Bosheit ausgeſetzt ſind? Die„ketzeriſchen“


