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Italiener Roms befaßt ſich mit allen Theilen der Anferti⸗ gung dieſes kleinlichen Handels, welcher faſt überall ſonſt den Weibern überlaſſen iſt. Die Anfertigung von Kameen auf Steinen oder Muſcheln beſchäftigt gleichfalls viele Künſt⸗ ler von Verdienſt.
Die Zimmerwände in Rom ſind nirgends mit Tapeten beklebt. Man malt mittels flüchtiger Pauſe eine Art Fres⸗ ken auf die Wand ſelbſt, deren Grund zuvor übermalt iſt. Desgleichen ſind die Geräthe in den Zimmern polirt oder bemalt. Dieſer Induſtrie, die eine Menge Arbeiter beſchäf⸗ tigt, muß man in Bezug auf Geſchmack und Eleganz Ge⸗ rechtigkeit widerfahren laſſen, zumal dieſelbe nicht allein fürs Inland von Nutzen iſt, ſondern auch weil dadurch vielen Malern der Weg ins Ausland geöffnet wird.
Die Bildner und die Perſonen, welche farbige Steine, als den Jaſpis, Porphyr, Lapislazuli, Malachit und die ſchönen Granite aus Korſika und dem Orient in Marmor einlegen, bilden gleichfalls eine beträchtliche Menge, die in Ausſchmückung von Möbeln und Wohnungen ihren Er⸗ werb findet.
Die Goldſchmiede und Juweliere erhalten noch in Rom das Gedächtniß der italieniſchen Kunſt, die einſt in dieſem
Zweige ſo viel geleiſtet; die Erzeugniſſe der römiſchen Werk⸗
ſtätten ſind ſehr geſucht.
Eben ſo unterhält die römiſche Induſtrie die Eitelkeit der Landleute, welchen ſie die Kleinode liefert, aus denen der Schmuck der Landbewohnerinnen beſteht, als lange gol⸗


