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Seine Rechtfertigung war höchſt einfach; er zeigte, was Nettuno geweſen und was es gegenwärtig war. Diejenigen, welche ihn verderben wollten, fanden dieſe Antwort hoch⸗ müthig und ſtolz und bedroheten ihn mit Kirchenſtrafen. Dom Salvi blieb ruhig und demüthig. Als er jedoch ſah, daß man ihn von Nettuno fortnehmen wollte, begann ſeine Feſtigkeit etwas zu wanken. Bald aber beruhigte er ſich, als er an die Liebe dachte, welche man für ihn hege.
Dieſer Plan würde indeß ausgeführt worden ſein, wenn nicht die Bewohner von Nettuno eine kräftige Demonſtration gegen dieſe Maßregel eingelegt hätten. Bei der erſten Nachricht, welche von dem Vorfalle in dieſe Einſamkeit drang, wo man eine ſolche Maßregel für unheilvoll hielt, wurden alle Ge⸗ müther heftig erregt.
Salvi ſelbſt beſchwichtigte die gefährliche Erbitte⸗ rung. Sein Wort allein wurde angehört und ſtellte die Ruhe wieder her.
— Bleibt bei uns! riefen alle Angehörige Nettunos; was ſoll ſonſt aus uns werden?
Man mußte ihren Anforderungen nachgeben. Alllin
der böſe Wille und die hinterliſtige Feindſchaft ruheten nicht. Aus der Wuth, womit viele Gefühle ſich gegen die Tugenden Dom Salvis ausließen, hätte man geſchloſſen, daß er für gegebenes Aergerniß ſtraffällig ſei.
Was man durch Gewalt nicht vermocht hatte, verſuchte man durch Liſt. Man ging auf einmal vom Tadel zum Lobe über; die


