zu fallenz mit einer von Schlucken unterbrochenen Stimme redete er ihn an:
— Caro Signorino! ſprach er; Sie trinken ein Glas Muskat von Montefiascone mit uns; danch ſtehe ich zu Ihren Dienſten.
Stephan fühlte, daß eine Ablehnung ihn vielen Wider⸗ wärtigkeiten ausſetzen werde. Zudem hatte der Wirth auf das erſte Wort Carlo's eine Flaſche und ein Glas herbei gebracht; er ſchüttete mit einem geſchickten Guſſe das Oel, welches ſtatt Kork diente, aus dem Halſe in die Höhe, füllte das Glas und Uhunn⸗ indem er es Stephan darbot, mit Stolz:
— Trinken Sie, Signor! es iſt ein vins da vescovo (ein Wein für einen Biſchof).
Der junge Kavalier machte gute Miene zum böſen Spiel; er trank, ſchwang dann wie zum Gruße das Glas und ſagte zu Carlo:
— Morgen!
Carlo war in der beſten Laune, augenblicklich das Ge⸗ ſchäft zu beginnen. Allein ehe er nur ein Wort finden konnte, war Stephan ſchon verſchwunden.
Abends machte Carlo dem Trinken und Spielen ein Ende und derſelbe, der den ganzen Tag unter Bocali, Murra und Salterello verbracht, erinnerte ſich unter Zitterklang bei den ſchönen Mädchen von Transtevere, daß er am andern Mor⸗ gen zu Stephan gehen müſſe. Er begab ſich in ſeine Woh⸗


