Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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von den reichen Sammlungen, welche die Medieäer hier an⸗ gehäuft hatten, übrig geblieben iſt. Die Venus, die Apollo⸗ ſtatue, Niobe, der bronzene Merkur ſind nach Florenz ge⸗ wandert; ihr Andenken iſt nur durch Gipsabgüſſe erhalten, welche in einer Gallerie für die Zöglinge der Akademie Nach⸗ bilder der berühmteſten Statuen abgeben.

Schwerlich hätten ſich mehr Elemente für die Förderung und das Gedeihen der Studien vereinen laſſen. Dennoch hat ſeit der Gründung der Akademie bis zum heutigen Tage der Erfolg die Hoffnung getäuſcht und der Eifer des pariſer Strebens und Gegeneinanderaufringens ſcheint in Rom von tödtender Ermattung befallen zu werden.

Jedes Jahr wird im Staatsbudget die ſtereotype Re⸗ densart wiederholt:

Die Adminiſtration beſchäftigt ſich mit einem neuen Reglement, um die Arbeiten der gekrönten Zöglinge der franzöſiſchen Akademie zu Rom erſprießlicher zu machen. Dieſe neue Maßregel und der Eifer des gegenwärtigen Direktors geben die Gewißheit, daß dieſes in fremdem Lande unterhaltene Inſtitut Frankreich Ehre machen wird.

Der Geſammtbetrag der Unterhaltungskoſten für die franzöſiſche Akademie in Rom beläuft ſich auf 32,000 Thaler jährlich.

Die Zöglinge derſelben beſtehen aus jungen Künſtlern, welche den erſten Preis in der Malerei, Bildhauerei, Bau⸗ kunſt und Muſik erhalten haben, und werden jedes Jahr nach Reſultat der Preisaufgaben für ſchöne Kunſt nach Rom