Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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blieb liegen, weil ein zweiter Advoeat ſich nicht der Gefahr ausſetzen wollte, welche den erſten ins Verderben gebracht hatte.

Trotz aller ſolcher Winkelzüge muß man doch fortwäh⸗ rend wieder die Zuflucht zu Anleihen nehmen. Natürlich, daß von ſolchen Verhältniſſen der Wucher begünſtigt wird; er blüht vortrefflich in den römiſchen Staaten... In Ankona leiht man nur gegen zehn Prozent, und Grundbeſitzer kön⸗ nen gegen erſte Hypothek nicht anders als gegen ſieben Pro⸗ zent geliehen bekommen. Die Anforderungen der Darleiher ſteigern ſich von Tage zu Tage. Dem Volke iſt das nicht unbekannt. Ueber die letzte Staatsanleihe machte ſich ſein Witz in Vekſen, welche im transteveriniſchen Patois abge⸗ faßt waren, Luft. Dieſelben waren des Sinnes:

Haſt Du's gehört? Der große Inde„Ronſchilli“ hat vernommen, daß die Heuſchrecken in der Staatskaſſe tanzen, und dem heiligen Vater eine Million vorgeliehen. Jetzt braucht keiner mehr über Hunger zu ſchreien, jeder wird ſein Stücklein vom Kuchen bekommen, denn hier zu Lande beſteht die einzige Kunſt darin, daß man richtig aus des Nachbars Schüſſel ſpeiſet und hinterher ein andächtig Dankgebet ſpricht. Aber iſt's nicht ein wahres Wunder Gottes, daß er das Herz eines Inden bewegt hat, um das Schifflein St. Petri in den Hafen zu bringen? Und der Papſt hat ein Hochamt halten laſſen, um Herrn Jeſu zu danken, daß er ihn mit einer Zahlung von 61 ſtatt 100 gerettet hat.

Damit iſt wirklich der faule Fleck richtig getroffen. Die Widerſetzlichkeit der Legationen, der eiferſüchtige Einfluß