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Oeſterreichs und Frankreichs Liberalismus ſind bei weitem nicht ſo gefährliche Feinde für Rom, als die ſelbſtſüchtige Gier. Die thörichten Pfaffen begreifen nicht, daß Mangel an Umſicht und Vorſorge Throne erſchüttert, ſelbſt wenn dieſelben auf ewigen Säulen zu ruhen vermeinen.
Es handelte ſich wiederum um eine neue Anleihe; man kannte den Einfluß Ben Sauls auf die Iſraeliten Roms und ganz Italiens. Man ſuchte ihn zu gewinnen. Der General einer mächtigen Geſellſchaft, der zum Schatzmeiſter ernannte Prälat, die Schlauheit Panfilio's und die Schliche der Donna Olimpia verbanden ſich, um hier zum Zwecke zu gelangen. Aber Drohungen und Verſprechungen, Worte der Verfolgung und Anregung von Hoffnungen, das Ver⸗ heißen der ungehenerſten Vortheile, einer Zukunft von Rech⸗ ten, Freiheiten und bürgerlichen wie politiſchen Zugeſtänd⸗ niſſen ſcheiterten an der wortkargen, leidenſchaftsloſen Ruhe Ben Sauls. Umſonſt ließ man die beiden Orden Chriſti und St. Gregors, welche das katholiſche Rom jüngſt als Dank für die Anleihe auf die Bruſt eines jüdiſchen Bankiers, der ſeinen Geldbeutel über die Throne erhoben hat, heftete, vor ſeinen Augen ſpielen.
Ben Saul begriff beim Anblicke dieſer Perſonen, die ſich ſo unendlich erhaben über ihn dünkten und ſo tief zu ſeinen Füßen lagen, die Worte Ben Jakobs; den Rath⸗ ſchlägen deſſelben verdankte er ſeine entſchiedene Weigerung; er ſchlug Alles beſtimmt ab.
An der Wuth, die aus den Blicken derer, welchen er


