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Der Graf B. und ſeine zahlreiche Familie war faſt im Elende verkommen. Der Papſt ſtutzte bei den klaren Beweiſen der Forderung und gab dem Schatzmeiſter den Befehl, die Sache zu erledigen. Jeden Morgen ſtellte ſich Graf B. zur Audienz
bei dem Finanzminiſter ein, ohne jemals zum Ziele zu ge⸗
langen. Endlich des langen Harrens müde, erwartete er an einem Hoftage den Kardinal an der Pforte ſeines Pala⸗ ſtes. Der Miniſter kam mit großem Gefolge heraus und— vielleicht kannte er den ärullich gekleideten Grafen nicht, der ſich mit einer Bittſchrift nahete.
— Man gebe dem Menſchen einen Bajoeco! ſagte der Schatzmeiſter, indem er ſich an einen Diener wendete.
Und damit ging er an ihm vorüber.
Der Unwillen raubte den Grafen B. die Beſinnung. Seine Worte wurden heftig. Unmittelbar darauf ward er verhaftet und auf die Engelsburg geſchleppt. Die öffentliche Stimme ſchrie um Gerechtigkeit; Pasquino ſchleuderte bli⸗ tende Satiren: man ließ die Leute ruhig reden und Schmäh⸗ ſchriften anheften. Die Sache war— abgethan.
Ein bologneſiſcher Edelmannn hatte der vorigen Re⸗
gierung bedeutende Summen vorgeſchoſſen. Entrüſtet über die Langweiligkeit, welche gegen die Wiederzahlung gerichtet wurde, entſchloß er ſich endlich, eine ſtarke Ermäßigung an der Summe zu geben, um wenigſtens das Uebrige zu er⸗
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halten. Nachdem er es mit einem hochgeſtellten Freunde 4
wohl überlegt hatte, ſchlug er endlich dem Schatzmeiſter vor


