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Thalern geben, wenn man ihm den ausſchließlichen Vertrieb des Pulvers überlaſſe. Das Anerbieten ſchien ſehr vortheil⸗ haft für den Staat zu ſein und wurde kontraktlich ange⸗ nommen. Man ſetzte den Preis von drei Viertel Thalern für zwei Pfund feſt. Der Proviant der Arſenale war mittler⸗ weile erſchöpft und man mußte ſie aufs neue füllen. Dabei war man genöthigt, ſich dem neuen Monopole zu unterwerfen und den genannten Aufſchlag zu bezahlen, wodurch der Preis gegen die früheren Zahlungen um faſt das Vierfache erhöhet wurde. Der Pächter der Gerechtigkeit war ein zu vermögender Mann, als daß man ihm hätte Widerwärtig⸗ keiten machen können, alſo mußte man mit ihm unterhandeln. Das Reſultat war, daß der Staat für die ihm einmal ge⸗ zahlten 75,000 Thaler und die bedungene Jahreszahlung von 6500 Thalern jetzt dem Pächter eine jährliche Rente von 65000 Thalern herauszahlen mußte. Verſchwender in an⸗ deren Ländern, welche ihre Güter ſo verwalten wie die Päpſte das Beſitzthum St. Petri, werden in die Kirchenacht gethan.
Die Sachen ſind ſo weit gediehen, daß die Hilfsquellen des Kirchenſtaats bereits im voraus veräußert und an Unter⸗ händler für die kommenden Jahre 1846, 47 und 48 ab⸗ getreten ſind. 3 3
Der Wahlſpruch jenes Schatzmeiſters war einfach dieſer: den Provinzen ſo viel als möglich und in der kürzeſten Zeit abpreſſen und ihnen nichts zugeſtehen, als was gar nicht mehr verweigert werden kann.
Dieſer Würdenträger machte nach den Ueberſchwemmun⸗


