Die ganze Geſchichte ſeines Papſtthums ward von Pasquino in einem Verſe folgenden Sinnes zuſammengefaßt:
„Gott fragte den Papſt Pius, was er gethan habe? Pius verſetzte: ich habe nichts gethan.“
Die Regierung des gegenwärtigen Papſtes Gregor des Sechzehnten iſt eine ununterbrochene Folge von Rückſchritten.
1831, gleich nach der Thronbeſteigung des neuen Pap⸗ ſtes brach ein Aufſtand in der Romagna aus, die Bewaff⸗ nung des Militärs wurde den ungeſchickteſten Händen an⸗ vertrauet; die bedeutenden Lohnzahlungen an die Schwei⸗ zertruppen und die von den Inſurgenten errungene Abſchaf⸗
fung von mehreren Abgaben ließen den Antritt dieſer Regie⸗
rung unter den unheilvollſten Umſtänden geſchehen. Drü⸗ ckende Anleihen laſten auf Gegenwart und kommender Zeit; dieſes unglücklichſte Syſtem, Geld herbeizuſchaffen, wurde über alle Maßen wiederholt und der Verfall des Staats wurde ſo arg, daß der der Geiſtlichkeit und einem großen Theile der apoſtoliſchen Kammer zuſtehende Zehnt verkauft werden mußte. In Folge dieſer Operationen laſtete ein jährlicher Zins von einer Million Thaler auf dem römiſchen
Schatze.
Andere Ereigniſſe, die Anweſenheit öſterreichiſcher Trup⸗ pen, die Erhöhung des Militär⸗Budgets und die Anwer⸗ bung von 2aizorregimentein vervollſtändigten dieſe ohne⸗ hin ſchon ſo drückende Lage.
Um die öffentliche Unzufriedenheit etwas zu beſänftigen, wiederholte man mehrere Male mit beſonderer Hervorhebung,
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