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Völker mit ihrer Perſon und ihren Gütern unter der päpſt⸗
lichen Obermacht ſtanden; als das Fiskalat des heiligen
Stuhles und der Handel mit Ablaß und geiſtlichen Gnaden noch blühte: da vermochte Rom genügende Mittel für jede Verſchwendung ſeiner Päpſte, deren Habſucht den Himmel verkaufte, um die Erde damit zu erwerben, darzubieten. Das Gold der ganzen Erde und ſpäter die Schätze beider Welten ſtrömten nach Rom.
Der ärgerliche Handel mit geiſtlichem Kram trennte einen Theil Europas vom heiligen Stuhle und von da zer⸗ trümmerte Roms Macht durch die ungeheure Größe und das Uebermaß des Mißbrauchs von Jahrhundert zu Jahrhun⸗ dert immer mehr, und mit der Macht verſchwand auch ſein unermeßlicher Reichthum.
Seit der Thronbeſteigung Pius des Sechſten, 1775, bis zur Gegenwart iſt dieſe Lage immer ärmlicher und pein⸗ licher geworden. Unter dem genannten Papſte zahlte man an die Unterbeamten nur mäßige Gehalte, die Staatsbe⸗ amten dagegen mäſteten ſich wohl davon; die höheren durch die geiſtlichen Pfründen, die niederen durch Erpreſſungen. Zu dieſer Zeit zahlte man noch an den von Sirtus dem Fünften hinterlaſſenen Schulden, der die öffentlichen Ein⸗ künfte verpfändet hatte, um eine Armee zur Zähmung der ungeſtümen Barone zu errichten. Pius der Sechſte ſchuf Staatsſchuldenſcheine und ſagte fröhlich: Ich habe Millionen in meinem Tintenfaß. Als die nachfolgenden böſen Zeiten hereinbrachen, fand ſich der römiſche Staat baar und ohne
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