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91 werden, und der Gefahr, welcher ſie durch Panfilio ausgeſetzt werden könnte, der in ihr die Urſache einer Neigung, welche ſeinen am heißeſten genährten Wünſchen widerſtrebte, er⸗ blicken mußte.
V. Der Schatzmeiſter.
Dergleichen Betrachtungen beſtimmten den Neffen, eine letzte Unterredung mit Monſignor zu haben. Er begab ſich alſo in den Palaſt Panfilio. Allein ſchon bei den erſten Schritten fand er ein Hinderniß, die Schweizerwache ver⸗ weigerte ihm den Eintritt. Stephan erkannte ſogleich, daß dieſe ſtrenge Maßregel nicht gegen ihn allein gerichtet, ſon⸗ dern im Allgemeinen gegeben war.
Während er ſich bemühete, weiter vorzudringen, ſah er nach und nach drei Karoſſen in den Hof fahren. Auf dem Schlage des einen Wagens glänzte das Wappen eines Prä⸗ laten; eine andere war von dunkler Farbe, ohne Wappen⸗ ſchild und ohne Livree. Aus letzterer ſtieg ein Mann in langer ſchwarzer Sotane, ohne irgend einen Schmuck. Sein Geſicht war unter einem breitkrempigen Hute verſteckt. Wenn Stephans Augen ſich nicht täuſchten, ſo ſtieg eine Frau aus dem dritten Wagen, der dicht an die Thürſchwelle fuhr.
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