Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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— Gräfin, wir hätten wohl jemand, wenn... — Schweigen Sie, Monſignor... o verfluchte Juden!

— Still, Donna Olimpia! Bedenken Sie, was Sie

morgen zu thun haben. Doch es iſt bereits Zeit, daß ich mich zum Schatzmeiſter begeben muß. Als Panfilio fortgegangen, ſchellte Donna Olimpia. Ein Kammermädchen erſchien; die Gräfin ertheilte ihr Befehle. Nach einer Viertelſtunde beſtieg eine Frau in ſchwarzen

Gewändern, das Geſicht hinter einen langen Schleier ver⸗

ſteckt, einen Wagen am Thore des Palaſts von Monſignor Panfilio. Der Diener, welcher den Schlag verſchloß, rief dem Kutſcher zu:

— Nach dem Profeßhauſe der Jeſuiten.

J.

Der Morgen eines römiſchen Dandy.

Stephan befand ſich, als ex den Onkel verlaſſen, in

einer außerordentlichen Verwirrung. Er durchirrte die Stra⸗

ßen Roms, ohne zu wiſſen, was er eigentlich ſuche. Alle 4 Vergnügen, welche bisher den höchſten Reiz für ihn gehabt, alle Lieblingszerſtreuungen ſchienen ihm fade und genußlos. Und doch empfand er eben keine Langeweile; im Gegentheile,

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