dem Namen Pius des Sechsten auftretenden Papſte in dem einzigen Umſtande, daß derſelbe einer der entbrannteſten Eiferer und Parteigänger der Jeſuiten war, welche ſchlau genug geweſen, den Geſandten des allerchriſtlichſten Königs ſol⸗ ches nicht merken zu laſſeu.
Das letzte Conelave, daſſelbe, von dem wir oben redeten,
hatte nur zwei Parteien, eine incluſive und exeluſive. Die erſte wollte durch Gewinnung einer hinlänglichen Stimmen⸗
zahl eine ungehinderte Wahl bezwecken; die andere bildete eine genügſam ſtarke Minorität, um jede ihr nicht gefällige Wahl zu vereiteln. Der Kampf zwiſchen dieſen beiden Par⸗ teien, innerhalb derer die„Eiferer“ ihr Weſen trieben, war reine Simonie mit der Stimme, ein Wucher mit dem Ge⸗ wiſſen. Die Fürſten, nämlich Frankreich, Oeſterreich und Spanien, haben ein Recht zum Veto gegen die Majorität, allein jeder dieſer Staaten kann daſſelbe nur einmal geltend machen.
Es hat Conclaves gegeben, wie z. B. das von Pius dem Sechsten, wo der Skandal und die Uneinigkeit bis zu Stößen und Händgreiflichkeiten ausarteten. Es wurde eine Satire darauf gemacht, ein Bild, auf dem man förmliche Porträts erblickte und welches die Unterſchrift„des Conclave“ trug. Pasquino ſagte:
— Ich lerne boxen.
— Weshalb fragte Manphorio, der ihm gegenüber ſteht.
— Weil ich Papſt werden will und dies nur durch
Rippenſtöße zu erlangen ſteht.


