Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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ten den Namen des Vorgeſchlagenen, des Abſtimmenden und noch eine beſondere Inſchrift, um die Echtheit derſelben zu beſtätigen. Sie ſind mit einem beſonders dazu gemachten Siegel verſchloſſen, welches niemals das Wappen eines Kar⸗ dinals enthalten darf. Die Stimmzettel der kranken Kardi⸗ näle werden aus deren Zelle von den Krankenwärtern über⸗ bracht; die Kranken ſtecken dieſelben in einen verſchloſſenen Kaſten durch eine obenangebrachte Oeffnung. Alsdann wer⸗ den Reviſoren durchs Loos beſtimmt, dieſe öffnen die Stimm⸗ zettel mit der ängſtlichſten Behutſamkeit, weil ſie überall Liſt

und Betrug fürchten müſſen.

Vor dem Beginne der Abſtimmung haben die Kardi näle den Eid zu leiſten, daß ſie nur den Würdigſten wäh⸗ len wollen. Jeder trägt ſeinen Stimmzettel auf einem golde⸗ nen Becken.

Während der Oeffnung der Zettel notirt jeder Kardinal die Stimmenzahl, welche auf ihn und Andere fällt.

Hat ein Kardinal zwei Drittel der Stimmen erhalten, ſo werden die Zettel noch einmal controlirt, indem jeder ſich zu ſeinem Namen und Zettel zu bekennen hat. Geſchieht die Erwählung durch Acceſſit, ſo wird unterſucht, ob die Stimme der nachträglich Beigetretenen auch wirklich zuvor einem An⸗ dern gegeben war.

Kommen keine zwei Drittheile zuſammen, ſo werden die Zettel verbrannt und die Wahl beginnt von neuem.

Die Menge, welche draußen harrt, nimmt deshalb den