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päpſtlichen Pantoffeln bekleideten Füße gegen das Gitter ſtehen, damit die Menge ſie küſſen könne. Coulanges, wel⸗ cher uns Memoiren über zwei Conclaves, das Alerander's VIII. und Innocenz's XII., hinterlaſſen hat, erzählt, daß er bei der Todtenausſtellung des letzteren Papſtes, als er im Gefolge des Herzogs und der Herzogin von Nevers durch eine Seitenpforte in die Kapelle gedrungen ſei, hinter dem Gitter weder einen Geiſtlichen noch andere betende Perſonen gefunden habe. Die Ueberreſte des Papſtes ſind von zwölf ſchwarzen Holzleuchtern umgeben und haben als einzige Be⸗ wachung einen Knaben mit einem Fliegenwedel, womit der⸗ ſelbe die Fliegen von dem Angeſichte verſcheucht und durch das Gitter mit dem umgekehrten Ende die Finger derjenigen klopft, welche ſich nicht begnügen, die Pantoffeln zu küſſen, ſondern den Eifer ſo weit treiben, daß ſie dieſelben entwenden wollen.
Zeigt ſich nicht in dieſen wenigen Zügen Rom, die römiſche Geiſtlichkeit und das Volk der heiligen Stadt ganz und gare Die römiſchen Prieſter verachten und verabſäumen eben die Verehrung, welche ihre Kirche aufs Eifrigſte em⸗ pfiehlt, und das Volk bekleidet ſeine Andacht ſtets mit Diebes⸗ und Raubgedanken, die ihm zur andern Natur geworden ſind. Das iſt ein durch Thatſachen unwiederſtehlich feſtge⸗ ſtellter Charakter.
Die Todtenfeier Pius des Achten währte ſechs Tage. Während dieſer Zeit hielten die Kardinäle mehrere Congre⸗ gationen(ſo nennt man die Rathsſitzungen über Staatsan⸗
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