Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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dieſen zweimal nach Paris begleitet, als derſelbe vor ſeiner Erhebung zum Papſte, noch als Kardinal Annibal della Genga, ſich vor dem Kaiſer zu den übertriebenſten Kriechereien verſtand und das andere Mal, wo dieſer Prälat als außer⸗ ordentlicher Nuntius an den Hof Ludwigs XVIII. kam, um ihm Glück zu wünſchen,daß der Gott der Heerſchaaren ihn gleichſam an der Hand auf den Thron ſeiner Vorfahren ge⸗ führt habe, um den Verfolgungen der katholiſchen Kirche, der heiligen Gemahlin Chriſti, die ohne Unterlaß über das von dem Uſurpator ihr zugefügte Leid gejammert habe, ein Ziel zu ſetzen.

So war dieſer Mann, der auf den Gräbern dreier Papſtthümer ſtand, eine lebende Chronik dreier unſeliger Herrſchaften. Die öffentliche Meinung rief ihm nicht ſelten

die Widerſprüche ins Gedächtniß, in denen er mitgewirkt hatte. Ein Lieblingsgedanke dieſes Monſignor, von deſſen Vergnügungen ganz Rom erzählen konnte, beſtand darin, daß er Leo XII. einredete, daß er ſich das Anſehen eines gotteseifrigen Papſtes gebe, indem er allen Luxus des römiſchen Lebens und ſeiner Vergnügungen einer Reform unterwürfe. Gebräuche, Geräthe, die Bälle und öffentlichen Schauſpiele wurden zuerſt davon betroffen. Selbſt die Tracht der Frauen blieb nicht verſchont. Man verbot den Schneiderin⸗ nen, Hemdennäherinnen und Modehändlerinnen unter Strafe der Excommunication ausgeſchnittene Gewänder zu machen. Freilich wurde die Ausſchweifung Roms nie ſo weit getrie⸗ ben, als gerade unter den Schlägen, welche dieſe Verord⸗