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liehen ſind, ſich in Zukunft auf alle unſere Kirchenſtaaten und gleichermaßen auf alle andere Reiche erſtrecken ſolle.“
Dieſe Bulle ward aus dem Vatican als ein willkom⸗ menes Geſchenk für die Reſtauration in die Tuillerien geſchickt.
Bei der Nachricht von Napoleons Rückkehr flüchtete Pius VII. ſich nach Genna, wohin Panfilio ihm folgte. Letzterer wurde unter Leo XII. der Angeber einer bannſtrah⸗ lenden Bulle gegen die Philoſophen, welche zum Geſpött der katholiſchen Welt wurde. Ueberhaupt ſchienen zu jener Zeit alle Pläne Roms ſich ins Groteske zu werfen; man verkün⸗ dete das Ablaßjahr, welches alle Straßen mit Prozeſſionen, dieſen verkommenen Denkmalen einer Zeit der Finſterniß, Unwiſſenheit und Barbarei, anfüllte. In eben dieſen Tagen ſo befremdenden Rückſchritts ſah man auch aus dem Quiri⸗ naliſchen Palaſt für den Prinzen von Angouleme einen Degen, einen ungeheuern, ganz mit Steinen beſetzten Ca⸗ pellone, und für ſeine Gemahlin, die Herzogin, den ſilber⸗ nen Hammer ſenden, mit dem der Papſt die Porta ſanta, das heilige Thor, welches ſich nur für die Ablaßjahre öffnet, ſammt Medaillen, Kameen, Reliquien und Reliquienkäſt⸗ chen ſenden. Dieſe Symbole dienten dem regierenden Hauſe zur Anſpornung im Geiſte des Haſſes und der Verfolgung gegen die Einrichtungen und Fortſchritte unſerer politiſchen Freiheit.
Panfilio war auf dieſe Weiſe abwechſelnd der Agent der wunderlichſten und widerſprechendſten Geſchäfte; bei Leo XII. war er in höchſter Gunſt angeſchrieben; er hatte


