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merer erfahren; aber es gehört etwas in die Politik, ich weiß nicht, ob Sie...
— Theilen Sie es immerhin mit, es erſchreckt mich nicht mehr, im Gegentheil es macht mir Spaß. Alſo ich höre.
— Das neue franzöſiſche Gouvernement wollte ſich die Neigung des Klerus erwerben. Man bezeigte ſich auf das Zuvorkommendſte gegen den Erzbiſchof von Paris; aber der Prälat zog ſich zurück und nahm die offiziellen Schmeiche⸗ leien ſehr kalt auf. Er ließ erkennen, daß er entſchloſſen
ſei, die kirchlichen Fürbitten, welche man von ihm begehrte,
nicht zuzugeſtehen, bevor er nicht dazu die ausdrückliche Be⸗ vollmächtigung des Papſtes erlangt habe.
— Ja, ich erinnere mich daran; es war damals bei der franzöſiſchen Geſandtſchaft. Jemand, dem ich mein Er⸗ ſtaunen bezeigte, daß die ſämmtlichen Prälaten ihm den Hof machten, flüſterte mir zu:„er überbringe dem Papſte einen Brief der Königin von Frankreich.“
— Außerdem hatte er auch noch eine Botſchaft des Erzbiſchofs. Nachdem der heilige Vater von den beiden De⸗ peſchen Kenntniß genommen, richtete er an den Geſandten mehrere Fragen. Er begehrte mit einem Zaudern, welches ſeine Beſorgtheit verrieth, zu wiſſen, ob die neue Ordnung der Dinge ſich nicht etwa zur Demokratie hinneige. Der Geſandte verſetzte, er könne verſichern, daß die Beſtrebungen
des ftanzöſiſchen Hofes durchaus nicht einer ſolchen Art ſeien.
Dieſe Erklärung ſchien den Papſt zu beruhigen; allein gleich


