Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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kurzen, heitern Gelächter über den Stoßſeufzer des alten Herrn, den er ſeinen delikaten Weinen nachſendete,haupt⸗ ſächlich liegt es uns ob, durch kluges Benehmen und feſtes Schweigen dem vielleicht auftauchenden Geklätſch unſerer lieben Mitbürger würdig zu begegnen und es dadurch im Keime zu erſticken. Klaus wird ſchon Mittel und Wege finden, ſeinen plauderluſtigen Schulzen zur Discretion zu bringen Klaus fiel eilig ein:

Ganz einfach dadurch, daß ich ſage: er iſt fort und wenn ihn nicht eine frappante Aehnlichkeit getäuſcht habe, ſo müſſe der junge Mann, von Uebermuth geplagt, ſich bei ihm einquartiert haben. Setze ich dann hinzu, daß ich bäte, nicht davon zu reden, bis wir Nachricht von dem Vet⸗ ter hätten, ſo ſchweigt der Schulze und wartet geduldig, wie alle Bauern, auf dieſe Nachricht.

Und wenn ſich eines Tages Leute melden ſollten, die Credit auf meinen Namen gegeben haben, erklärte der Oberamtmann,ſo bezahle ich auf der Stelle, um keine Rederei aufkommen zu laſſen. Auf dieſe Weiſe erreiche ich wenigſtens, daß Niemand mit ſchadenfrohem Bedauern da⸗ von ſpricht, daß der alte Oberamtmann Schildt noch im ſechsundſiebenzigſten Lebensjahre hat Lehrgeld zahlen müſſen.