Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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Gebe Gott, ſchloß Klaus,daß wir dieſer Erfah⸗ rung nicht eine bittere Lehre verdanken. Sind Sie ganz ſicher, wendete er ſich zu dem Oberamtmann, der einiger⸗ maßen verdutzt und in tiefem Nachdenken über dies ganz nutzloſe Komödienſpiel daſtand,ſind Sie ſicher, daß Sie nicht als Beute eines Betruges Verluſte zu tragen haben werden? Hat der Herr Vetter nichts von Ihnen ge⸗ borgt?

Nicht einen Heller, Herr Schwiegerſohn, entgegnete der Oberamtmann.Er hat ſich nobel aus jeder Affaire gezogen, hat meine Gaſtfreiheit ſtets anſtändig benutzt das begreife ein Klügerer, als ich.

Nun, warten wir erſt ab, was die Zeit bringt! meinte Roſalie.

Sehr richtig bemerkt, fiel Klaus ein.Er kann von der ſtillſchweigend anerkannten Vetterſchaft mit dem all⸗ bekannten Oberamtmann Schildt noch bedeutende Vortheile gezogen haben, deren Ausgleichung Ihnen anheim fällt.

Möchte es, rief der Oberamtmann ärgerlich.Ich gäbe gern einige tauſend Thaler daran, wenn ich dadurch dieſe Epiſode aus meinem Familienleben zu löſchen ver⸗ möchte. Alſo Johann Müller, der Maurer, hat die Ehre gehabt, bei mir zu diniren und zu ſoupiren. Mögen meine feinen Rhein⸗ und Bordeaux⸗Weine ihm gut bekommen.

Hauptſächlich aber, begann Elfride, nach einem