Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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auf den Beinen und machte ſich ſehr nützlich in der Wirth⸗ ſchaft. Da es noch immerfort regnete und ſogar die gräulich⸗ ſten Stürme jeden Marſch unſicher machten, ſo behielten wir unſern Gaſt, der ſich Johann Müller nannte, obwohl er alle Tage davon ſprach, weiter zu wandern. Seine Ka⸗ meraden ſchienen ihn wirklich in Stich gelaſſen zu haben. Er war ein Maurer ſeines Handwerkes und hatte in die Hei⸗ math zurück gewollt, weil von dem früh hereinbrechenden Winter plötzlich alle Bauten unterbrocheu worden waren. Es war ein amüſantes Kerlchen, dieſer Johann, das können Sie glauben. Er erzählte köſtliche Schnurren, eine immer beſſer als die andere. Aber er hatte Manier. Wenn er erzählt hatte, ließ er uns auch zu Worte kommen und er hörte dann aufmerkſam und artig zu, obgleich ihn doch unſere kleinen Geſchichten von unſerm Amtmann und ſeiner Familie, von der Gutsherrſchaft von Angern, von Küſter, Kantor und Paſtor gar nicht intereſſiren konnten. Eines Tages ging er ſogar mit mir in's Erbbegräbniß und ſah ſich Alles an, was da Sehenswerthes war. Dabei kamen wir denn auf Sie und auf Oberamtmann Schildt's zu ſprechen, und ich meinte Sie nehmen es nicht für ungut, gnädiger Herr, daß ſich die Familie Schildt, die oben begraben liege, jetzt in den letzten Sprößlingen von beiden Seiten wohl zuſammen finden werde, denn man ſpräche davon, daß Fräulein Elfride die gnädige Frau von