Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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dem Tage, den wir eben als einen Tag der Spannung, der Unruhe und Erwartung bezeichnet haben, auf's Gut und ließ ſich bei dem jungen Gutsherrn melden.

Herr Klaus machte das Geſchäft mit ihm ab. Herr Schulze ſchien ſehr befriedigt von der humanen Behand⸗ lung ſeines jungen Herrn, aber er hatte dennoch nicht den Muth, mit einer Angelegenheit heraus zu rücken, die aller⸗ dings nur dem allerhumanſten Manne ohne Gefahr mitge⸗ theilt werden konnte.

Herr Klaus merkte endlich, daß Herr Schulze nicht ohne Grund zögerte, ihn zu verlaſſen und er ermuthigte ihn mit einer directen Frage.

Ja, gnädiger Herr, ſtammelte der Bauersmann ſehr verlegenich wollte freilich noch etwas von Ihnen, nämlich einen guten Rath. Aber ich getraue mich nicht mit der Sprache heraus, weil ich mich irren könnte und dann in des Teufels Küche käme.

Herr von Angern lachte.Habt nur keine Furcht. Redet. Ich will Euch nicht in des Teufels Küche bringen.

Gut, gnädiger Herr ſo erlauben Sie mir, daß ich Ihnen erzähle, was mir vor ungefähr vier Wochen, zur Zeit, wo ſo ſchrecklich ſchlechtes Wetter war, paſſirt iſt. Es war einſtmals ſpät Abends. Der Regen fiel immer ſteif und gerade herunter, und es war eine Kälte zum Er⸗ frieren. Wir hatten tüchtig eingeheizt und ſaßen gemüth⸗