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er die Räume ſeines hübſchen Hauſes, das eher einer Villa, als einem Schloſſe glich.
Er durchſchritt die Reihen der eleganten Zimmer, die jetzt in der Oede, wie ſie lange unbewohnt gebliebene Räume immer zeigen, vor ihm lagen. Dicker Staub ver⸗ unſtaltete die Möbel und eine dumpfe Luft erfüllte die hüb⸗ ſchen Salons. Freude an dem gediegenen Glanze, den ſeine Eltern und Voreltern hier zuſammengehäuft hatten, wallte in ſeinen Gedanken auf, die Hoffnung durchglühte ſeine Adern und ſeine Phantaſie zeigte ihm in jedem Pracht⸗ ſeſſel eine zierliche Geſtalt, mit dem Lächeln des Glückes in den feinen Zügen.
Warum ſollte er auch nicht ſo träumen? Die Sonne an ſeinem Lebenshimmel war ja nicht verſchwunden, nur leichte Wolken deckten ſie für den Augenblick und das feſte gutgeſinnte und ehrliche Wort ſeines Mundes vermochte ja dieſe trüben Schatten zu verſcheuchen.
Die Tage ſchwanden darüber hin. Es wollte ſich kein Zufall finden, der ihn ohne Aufſehen zu der Schwelle ſeines frühern Vormundes geführt hätte und er dachte ſchon, etwas peinlicher von ſeiner Sehnſucht nach Elfride bewegt, daran, einen Zufall oder Vorwand zu ſuchen.
Da geſchah es, daß er eines Ackerſtückes wegen mit dem Schulzen des Ortes Rückſprache nehmen mußte. Der Mann hieß Schulze und war auch Schulze. Er kam an


