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Johannes ſo weit aus, daß nicht dieſem allein, ſondern auch dem jungen Mädchen eine Pein daraus erwuchs.
Johannes hatte den Einfall ſeines Vaters für eine vorübergehende Laune gehalten, die ſich auf den Vorfall beim Mittagsmahle im Vogler'ſchen Hauſe baſiren konnte und er betrachtete ſein Verſprechen keineswegs in der Art für bindend, wie ſein Vater es heiſchte. Aber nicht gewohnt, die Veranlaſſung irgend eines Zerwürfniſſes zwiſchen ihnen zu ſein, fügte er ſich, bis die Qual der Entbehrung ihn be⸗ ſchlich und die Furcht über ihn kam, ſein Vater gehe darauf aus, eine Verbindung mit Editha zu hintertreiben.
Bei dieſer Vorausſetzung war es nothwendig, eine Erklärung von demſelben zu fordern. Der Rath ſtellte ein ſolches Vorhaben gänzlich in Abrede, verſchob jedoch auf dieſelbe Weiſe, wie an dieſem Morgen, jede ſpe⸗ eiellere Auslaſſung, weil er von einem Tage zum andern den Aldermann mit der Anerkennung von ſeines Sohnes Fähigkeiten hervortreten zu ſehen hoffte. Dieſe Demüthi⸗ gung ſollte der Wendepunkt im Geſchicke der Liebenden werden. Er wollte dann ſeinen Antrag in aller Form er⸗ neuern und die Uebereilung des Aldermannes mit allen ihren Beleidigungen chriſtlich vergeben.
Johannes wußte nicht, was ſein Vater für Beding⸗ ungen geſtellt hatte, ſonſt würde es ihm leicht geworden ſein, durch eine Andeutung die glückliche Wendung herbei


