Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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ſtimmten Compagnon und Verlobten ſeiner Tochter zu declariren.

Das ſchlecht verhehlte Erſtaunen der jungen Commis war der erſte Nadelſtich, den er vom Urtheile der Welt er⸗ hielt und wir müſſen fürchten, daß ihm nicht allein bei die⸗ ſer Gelegenheit, ſondern noch hundert Male bei andern Veranlaſſungen ſeine erſte Uebereilung gereuet hat. Er bot zwar der Mediſance eine eiſerne Stirn, aber ſeine Freunde wollten finden, daß er den Kopf höher recke und ſeine Augen grimmiger leuchten laſſe, ſo wie er einem un⸗ ſchuldigen Gelächter begegne. Uebrigens focht er, wie Sancho Panſa, gegen Mühlenflügel, denn das ſichtliche Glück der ſo ſonderbar ſchnell Verlobten brachte alle Gut⸗ geſinnten ſchnell auf ihre Seite und es wurde dabei eher mit Lob, als mit Tadel des Vaters gedacht, der nicht nach Geld und Gut geſehen, ſondern dem armen, braven Stephan ſein Kleinod gegeben hatte.

Weshalb er das gethan, das wußte Niemand beſſer, als der Aldermann Kaiſerling, der diesmal eine große Dis⸗ cretion bewies und nichts davon ausplauderte.