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wieder hin, die ſie über ihre ſeidene Schürze hatte ſtecken wollen.
Vogler ſtellte ſich ſteif und ernſt mitten in die Stube, ſo daß er Stephan zur rechten, Sara zur linken und ſeine Frau dicht vor ſich hatte und begann:
„ier, Stephan, iſt meine Tochter Sara,— ſie iſt von heute ab, Deine Braut und wird in kürzeſter Friſt Deine Frau. Nun laßt uns eſſen!“
Die Kataſtrophe war jedoch zu raſch und überwälti⸗ gend herein gebrochen, um nicht die gewöhnlichen Schran⸗ ken des hergebrachten Reſpectes durchbrechen zu ſollen.
Ehe Vogler es ſich verſah, fühlte er ſich von den ſtar⸗ ken Armen Stephan's umfaßt und Sara's Lippen auf ſeinen Händen. Dieſer kindliche Ausbruch von Entzücken war wortlos und nur die Thränen im Auge verriethen die in⸗ nere Gemüthsbeſchaffenheit.
Die Kennzeichen tief empfundenen Glückes verfehlten ihre Wirkung nicht, ſie machten den Haustyrannen plötzlich zum Menſchen.
Zuerſt irrte ſein Blick von Stephan zu ſeiner Toch⸗ ter, dann blickte er bewegt ſeine Ehegattin an und ſein Auge feuchtete ſich.
„Kinder, wenn Ihr Euch ſo glücklich durch meine Be⸗ ſtimmung fühlt, ſo ſoll es mich wahrhaftig freuen, daß das


