Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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Manieren verriethen die höchſte Potenz ariſtokratiſcher Arroganz und die Art, wie ſie den Kopf zu tragen pflegte, machten es ihr unmöglich, anders, als über die Naſe weg auf die armen Sterblichen zu ſchauen, die es wagten, neben ihr zu erſcheinen.

Nun, mon cher Klexandre wiederholte ſie mit ſcharfem Accente und heftete die großen rollenden Augen ſtechend auf ihn.

Kotſchinski wand ſich unter dieſem Blicke, wie ein getretener Wurm. Er ſenkte zuerſt die Augen, dann ſogar den Kopf demüthig nieder.

Ich bin verloren, murmelte er. Ein Entſchluß ſchien in ihm aufzuflammen ſchnell griff er nach dem Papiere, worauf er geſchrieben hatte und eilte zur Thür hinaus, ehe einmal die Dame Zeit gewann, ihr liebevolles cher Alexandre nochmals zu wiederholen. 1

Was fällt Dir ein? rief ſie ihm nach, als er kra⸗ chend die Thür in's Schloß warf.

Eine drückende Stille trat ein. Kaiſerling überdachte während dieſer Zeit, in welchem Verhältniſſe die beiden Perſonen wohl ſtehen möchten.

Seine Mutter hätte ſie ſein können, ihrem Betragen nach, allein dazu war ſie nicht alt genug. Seine Schweſter? Dazu war ſie zu abnorm häßlich. Und dann ihr befehls⸗ haberiſches Weſen!

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