Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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Frau Suſanne flüſterte leiſe, indem ihr Mutterherz innerlich das Gegentheil ſagte:Das iſt ſehr unange⸗ nehm!

Wäre nur die vertracte Wette zwiſchen Kotſchinski und Alendorf nicht, ſo könnte Freund Witzepuhl vielleicht noch günſtige Reſultate erzielen. Ich hatte ſtark auf ihn gerechnet. Jetzt thut er keinen Schritt für mich, um den Ausgang der Wette nicht zu benachtheiligen.

Könnte Stephan Magdeburg nicht verlaſſen? fragte Frau Suſanne. Ihr kluger, forſchender Blick würde Vogler verrathen haben, daß ſie einen Zweck mit dieſer Frage verband, wenn er ſie angeſehen hätte.

Ich kann Stephan nicht entbehren, erklärte Vog⸗ ler.Er iſt mir von ſo weſentlichem Nutzen in der kur⸗ zen Zeit geworden, daß es mehr als thöricht zu nennen wäre, wollte ich ſolch' einen Mann nicht zu feſſeln ſuchen.

Wenn das jedoch mit ſo großen Opfern von Dei⸗ ner Seite verknüpft iſt warf Frau Suſanne ein.

Ich hoffe, Ihr werdet nichts dagegen haben, wenn ich eines Tages beſchließen ſollte, meine Tochter meinem Willen zu opfern, entgegnete Vogler auffahrend.Es läßt ſich nicht ändern! Abraham Vogler hat in ſeinem Leben noch keine Sache fallen laſſen, wenn er ſie einmal mit Ernſt aufgenommen hatte. Ueberdies iſt Stephan ein hübſcher Kerl