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„Wer könnte wohl unſern Herrn zwingen wollen!“ rief ſie heuchleriſch.
„Wer? Wer? Suschen, was? mußt Du fragen. Was?“
Er ſtand vor dem Tiſche ſtill und trommelte regellos mit den Fingern auf demſelben.
„Es iſt dumm von mir angefangen!“ referirte er dann.„Der Oberſt von Witzepuhl hat mir zwar in die Hand verſprochen, mir zu bezeugen, daß Stephan ſchon an dem Tage, wo die Commiſſion ihn requirirt hat, als regelrechter Hausgenoſſe und Geſchäftstheilnehmer bei mir eingetreten geweſen iſt, allein er verrieth mir auch, daß man wiſſe, Stephan ſei nur zu mir hereingeflüchtet, könne alſo keinen Falls auf die Wohlthat einer königlichen Ent⸗ ſcheidung zu Magdeburgs Gunſten Anſpruch machen. Er müſſe als Ueberläufer aus andern Canton's betrachtet wer⸗ den, aber freilich, wenn er ſeine Anſäſſigkeit hier beweiſen und frühere Beziehungen zum Vogler'ſchen Hauſe docu⸗ mentiren könne, dann möchte ein günſtiger Beſcheid auch auf ihn ausgedehnt werden müſſen. Nun bitte ich Dich, Suschen, was bleibt mir bei ſo beſagten Umſtänden zuletzt anderes übrig, als ihn, um nicht ſelbſt als Lügner dazu⸗ ſtehen, zum Schwiegerſohne zu nehmen.“ Er begann ſei⸗ nen Spaziergang von Neuem und das harte Auftreten verrieth hinlänglich die Unzufriedenheit ſeines Gemüthes.
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