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Stimme— Gabriele fuhr unwillkürlich nach ihrem Herzen, vo dieſer Stimmenton ein Echo fand. Sie wendete ſich ab, damit er die Gluth ihrer Wangen nicht ſehe, welche von ſeinen Worten hervorgezaubert war.
„Du wirſt mich nicht ſchwach finden, Alexander,“ entgegnete ſie mit gewaltſamer Faſſung.„Vier Jahre des Kummers haben mich belehrt und geſtählt.“
„Und Du hätteſt die Liebe zu mir begraben?— Es iſt nicht möglich! Belüge Dich und belüge mich nicht. Du biſt mein Weib, wie früher— Du wirſt in meinen Armen die Sünde vergeſſen, zu der mich der herriſche Wille eines Oheims zwang.“
Gabriele ſah ihm voll in's Auge.„Eines Oheims?“ fragte ſie kalt.„Du haſt wohl vergeſſen, daß mein Vater die Einwilligung Deiner ſämmtlichen Anverwandten ein⸗ geholt hat, bevor er ſeine Tochter dem Edelmanne an⸗ trauen ließ.“
Kotſchinski ſenkte einen Moment die Stirn in ſeine gefalteten Hände, während dieſer Zeit hatte Gabriele den Brief, der ſie täuſchen ſollte, hervorgenommen und hielt ihm denſelben hin.„Dieſe Antwort konnteſt Du mir, Deiner Gattin, geben, als ſie in der Angſt ihres Herzens eine Erklärung forderte?“
Kotſchinski, ſchnell begreifend, daß er eine andere Frau wiederfand, als er verlaſſen hatte, daß der Schleier


