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ſtörend eingreifen konnte, enthüllte ſich zuerſt das verſteckt gehaltene Geſicht und dann die ganze Figur. Es war Kotſchinski!
Gabriele hatte beim erſten Geräuſch der Thüre, jähe vom Schlummer auffahrend, die Augen geöffnet, war jedoch, beſonnen ſelbſt im furchtbaren Schrecken über die myſteriöſe Erſcheinung, ſtill und unbeweglich liegen ge⸗ blieben, nur verſtohlen ihren Blicken geſtattend, die Hand⸗ lungen des ſeltſamen Gaſtes zu beobachten. So wie ſie ihn aber erkannte, ſprang ſie heftig auf und trat ihm flammenden Blickes entgegen.
„Was willſt Du?“ fragte ſie feſt und kalt.„Du haſt das Recht verwirkt, dieſe Räume aufzuſuchen— was willſt Du?“
Kotſchinski warf ſich, ſtatt jeder Antwort, auf ſein rechtes Knie und hob flehend, mit leidenſchaftlich verfüh⸗ reriſchen Blicken ſeine ſchönen Augen zu der Gattin empor.
„Steh' auf, Alexander!“ herrſchte dieſe ihn an.„Ich will Dich nicht in einer Stellung ſehen, die mich an die Stunden erinnert, wo ich leichtgläubig Deinen Schwüren traute. Steh' auf und lege mir ruhig die Gründe Deines unverantwortlichen Betragens vor.“
„So empfängt meine Gabriele den reuigen, den zer⸗ knirſchten Gatten?“ flüſterte der Edelmann mit weichem Tone. O, dieſe Stimme, dieſe ſchmeichelnde, bebende
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1858. X. Vorwärts! I.


