Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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trat auf die Lippen der Vogler'ſchen Vettern und Freunde. Man machte ſich luſtig über den Häſcher, der im Namen des Königs ſeinem Gefangenen erlaubt habe fortzulaufen.

Erſt nach längerer Zeit erinnerte ſich Stephan Ga⸗ brielen's und daß er ſie im Walde allein gelaſſen hatte. Er wollte mit Sara hin, um ſie zu ſuchen.

Das verbat ſich jedoch Vogler, der das Rencontre mit dem Werbeofftzier doch nicht ſo leicht zu nehmen ſchien, als er vorzugeben für gut fand.

Eben als Sara Anſtalt machte, allein den Schatten des Waldes zu durchſuchen, trat Gabriele, ihren Knaben an der Hand, aus dem Gebüſche hervor.

Ihr Geſicht war ernſter, als ſonſt, aber weiter ver⸗ rieth nichts die innere Qual, welche ihr Herz krampfhaft durchwühlte.

Man beſtürmte ſie mit Fragen nach dem Offizier. Wo er geblieben ſei? Was er geſagt habe, als ſich Stephan ohne Weiteres aus dem Staube gemacht? Kein Menſch aber dachte daran, daß dieſer Kotſchinski wirklich ihr Gatte geweſen ſein könne, ſelbſt Stephan hielt die Aehnlichkeit nach der officiellen Erklärung Gabrielen's für ein Zu⸗ fallsſpiel.

Gabriele entgegnete ruhig:„Der Kavalier habe ſich nach Stephan's Verſchwinden vor ihr verneigt und ſei ſogleich zurück in das Dickicht getreten.