Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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Dreizehntes Capitel.

Die Gruppen im Walde hatten ſich meiſtentheils ge⸗ löſt, um den oben geſchilderten Vorgängen am Ufer beizu⸗ wohnen. Nachdem die Leute ihre Neugier befriedigt ſahen, fanden ſie es plötzlich gewagt, dem drohenden Regen noch länger Trotz zu bieten. Alles rüſtete ſich zur Heimkehr. Der Kauf⸗, Brau⸗ und Rathsherr Vogler, deſſen ſplendide Biervertheilung bei ſolchen Veranlaſſungen bekannt war, hatte ſich mit einigen Freunden gelagert, Sara, ſeine Tochter, mußte ihm den Krug füllen, und Stephan Kühne ging ihr hülfreich zur Hand, bis Gabrielen's Sohn ihn bat, ihm eine Gerte zu ſchneiden.

Tändelnd mit dem ſchönen Knaben, ging er tiefer in den Wald hinein. Gabriele folgte ihnen. Ihr Herz er⸗ freute ſich an der friſchen und kecken Lebendigkeit, womit Alexander ſeine Wißbegierde an den Tag legte und fand ein neues Vergnügen in der Belehrung des jungen Stephan, der mit dem Knaben prächtig umzugehen und ſeine Auf⸗ merkſamkeit zu feſſeln wußte. Sorglos ſchlenderten dieſe Drei dahin. Des Kindes klare Stimme durchdrang weit⸗ hin den Waldraum, wenn es fröhlich jauchzte und lachte.

Stephan brach endlich einen ſchönen Haſelſtauden⸗ zweig und machte ſich bereit, ihn ringelförmig abzuſchälen.