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treuherzige Freude im Angeſicht und dankten ihm im Na⸗ men der Gemeinde.
„Hört, was ich Euch rathe,“ entgegnete der junge Mann leutſelig ihre Hände faſſend.„Wenn das Waſſer verlaufen iſt, ſo wird ein großer Theil der überſpülten Wieſen wieder frei vom Strome werden, da derſelbe in ſein altes Bette zurückkehrt. Laßt Euch die Mühe und Arbeit nicht verdrießen, legt dann Buhnen vor dieſen Wie⸗ ſen und in wenigen Jahren habt Ihr den ſchönſten Wie⸗ ſenwuchs wieder auf den verſandeten Ländereien.“
Die Leute verſprachen ſeinem Rathe Folge zu leiſten. Johannes drückte ihnen die Hände, die ſie ihm freudig ſchüttelten und ſchritt eilig hinauf, dem Walde zu, wo ſein ſcharfes Auge ſchon eine Geſtalt erblickt hatte, die ihm nicht gleichgültig geblieben war, obwohl ſein Geiſt ganz einge⸗
nommen von andern Dingen ſchien. Editha lächelte ihm liebevoll entgegen.„Wie habe ich mich geängſtigt,“ ſprach ſie zutraulich.
„Das iſt mein ſchönſter Lohn!“ entgegnete er bedeu⸗ tungsvoll ſcherzend.


