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237 dieſem Bündniſſe kommt es nur darauf an, daß der Kern gut befunden wird und daß ſich alle Aeußerlich⸗ keiten harmoniſch fügen.“
„Ganz richtig“, unterbrach ihn Askan lebhaft an⸗ geregt.„Das Elend eines ſolchen Bündniſſes bricht herein, ſowie der erwartete Glanz und Reichthum ſich mindert oder ausbleibt. Es fehlt das vermittelnde, verſöhnende Princip— die Liebe! Es fehlt die noth⸗ wendige Kraft und Stütze— die Liebe!“
„Dafür iſt aber der klare Verſtand als Aushülfe da! Glaube mir, es iſt nur nöthig, mit dem innern Weſen des Menſchen, mit dem Kern deſſelben vertraut zu ſein, um alle Brandungen und Klippen ſolcher Ver⸗ ſtandesehen zu vermeiden. Es wird uns leicht, das Wollen und Handeln gegen einander abzuwägen und ſich mit dem letztern dem erſtern verſtändig zu fügen, wenn die Nothwendigkeit es erheiſcht.“
„Beim letztern Bündniſſe haſt Du Dich und An⸗ tonie vor Augen?“
Allerdings! Es gibt gewiß nicht zwei andere Men⸗ ſchen, die ſo vollſtändig für einander paſſen wie wir beide. Wir ſind nicht ohne Gefühl für einander. Ich würde es ſchmerzlich empfinden, ſollte Antonie meine ſpätere Bewerbung zurückweiſen. Wahrſcheinlich iſt es das erſte und letzte Mal, daß ich mich zu einem weih⸗


