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herzlich mit dem Hofmarſchall begrüßte und Reinhold die Hand reichte.
„Schwerlich! Man müßte ſolche Siege denn zu den moraliſchen Eroberungen rechnen“, rief Reinhold ſehr heiter, den unwilligen Blicken des Hofmarſchalls trotzend.
„Was nun?“ fragte dieſer gemeſſen und ernſthaft. „Sie haben es vorgezogen, erſt die Anſichten der Com⸗ teſſe zu hören, bevor Sie uns befragten?“
„Sie irren, Herr von Wenkenthal“, erwiderte As⸗ kan freundlich.„Ich habe es für nöthig befunden, der Comteſſe meine Anſichten mitzutheilen.“
„Dürfen wir dieſe auch erfahren? Was ſagen Sie zu dem großartigen Eigenſinn unſeres Mündels? Wie nehmen Sie die edelmüthige Reſignation zu Ihren Gunſten auf?“
„Dora Bella weiß jetzt, daß ſie von mir durchaus keine Anerkennung und keine Unterſtützung ihrer phan⸗ taſtiſchen Launen zu gewärtigen hat“, antwortete Askan.
„Wird dieſe Erklärung helfen?“ fragte der Hof⸗ marſchall.
„Gewiß! Der Grund ihrer Projecte fällt ja fort durch meine Erklärung.“
„Gott ſei Dank!“ rief der Hofmarſchall erleichtert. „Alſo der Kauf der Burg Boſtett unterbleibt?“ „Nein, das nicht, Herr Hofmarſchall! Wozu denn


