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„Nein! Nein!“ rief Dora Bella und ſtreckte hin⸗ geriſſen ihre Hände nach ihm aus.
Er ergriff ſie und hielt ſie feſt, indem er fortfuhr:
„Ich bin jedoch nicht blos ſtolz, ich bin kaltherzig, dem äußerlichen Scheine ſehr ergeben; Sie wiſſen das ſchon, nicht wahr? Tadeln Sie mich immerhin des⸗ halb, nur verkennen Sie mich nicht!“
„Nein!“ flüſterte die Comteſſe ſchüchtern.
„Wäre es nicht möglich, unſer Vertrauen durch die gleiche Liebe zu dem beſten gütigſten Manne, zu Ihrem Vater wiederherzuſtellen, Dora Bella? In ſeinem Namen bitte ich Sie um Ihr Vertrauen, in ſeinem
Namen verlange ich Ihr Vertrauen. Ihr Vater hat mein Inneres erkannt. Auf ſein Urtheil verweiſe ich Sie, indem ich dieſe Forderung ſtelle. Wollen Sie mir vertrauen, Dora Bella?“
„Ja!“ antwortete das junge Mädchen mit leuch⸗ tenden Augen.
Jetzt drückte Askan ſeine Lippen auf die beiden Hände, die er noch immer hielt.
Er erhob ſich raſch.„Ich will hinüber zu den Herren; ſie werden mich erwarten“, ſprach er. Seine Stimme war minder feſt als ſonſt. Er entfernte ſich.
Dora Bella blieb allein. War ſie getröſtet? War
ſie ruhig? Ein himmliſches Lächeln verklärte ihr Ge⸗


