Teil eines Werkes 
3. Band (1867)
Entstehung
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ſcheinlich auch dem Amtmann oder dem Förſter oder ſelbſt dem Bergſchenkenwirth Viſite machen, um nur das todte Einerlei dieſer nächſten Tage etwas zu be⸗ leben.

Graf Askan blickte zerſtreut über den Tiſch hin⸗ weg; ob er Alles gehört hatte, was Reinhold ge⸗ ſprochen, blieb fraglich.

Reinhold verließ ſeinen Platz und trat ans Fenſter, das nach dem innern Hofraum ging und den Colon⸗ naden gerade gegenüberlag. Von hier aus betrachtete er den Grafen Askan mit einiger Unverſchämtheit und machte Gloſſen über ſeinen Tiefſinn.

Beinahe ſollte man glauben, der Graf wiſſe es ſchon, weswegen Dora Bella mit ihrem künftigen Vor⸗ munde Conferenz im Bibliothekzimmer hält, dachte er ein klein wenig mitleidig, denn Askan ſah bleich aus und die ſonſtige Ruhe und Klarheit ſeines Auges zeigte ſich ſeltſam umdüſtert.

Was haſt Du für die nächſte Zeit beſchloſſen, Graf Askan? fragte er plötzlich laut.

Askan ſchreckte in die Höhe und blickte rundum, als wiſſe er nicht recht, woher die Stimme komme.

Dann erſt ſchien er ſich ſeiner bewußt zu werden. Er ſtand auf und näherte ſich ſchnell dem Fenſter,

an dem Reinhold weilte. . 2*