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Bei der Erfolgloſigkeit ſeiner Verſuche war es wohl natürlich, daß der Hofmarſchall nach und nach das Geſpräch ſinken ließ.
Man frühſtückte ziemlich einſilbig und der Hof⸗ marſchall erhob ſich mit der Entſchuldigung, daß ihn eine wichtige Unterredung mit der Comteſſe zwinge, die Herren zu verlaſſen.
Kaum hatte der Herr Hofmarſchall aber durch dieſe Erklärung die Tafel aufgehoben, ſo trat der alte Volk⸗ mann mit ehrfurchtsvoller Artigkeit an ihn heran und bat ihn im Namen der Comteſſe, ihm nach der Biblio⸗ thek zu folgen, woſelbſt die junge Dame ihn erwarte.
Eine feierliche Handbewegung des Hofmarſchalls deutete den beiden jungen Männern ſeine Verabſchie⸗ dung an und gleich darauf ſahen ſich Askan und Rein⸗ hold allein im weiten Speiſeſalon.
„Es fängt an, unheimlich im Schloſſe zu werden“, flüſterte Reinhold zu Askan hinübergebeugt, der in trauriges Sinnen verloren mit ſeiner Gabel ſpielte. „Mir wäre es äußerſt angenehm, wenn die nächſten Tage mit ihrem feierlichen Trauergepränge erſt vor⸗ über wären. Die Damen bleiben unſichtbar und die Herren ſind verſtimmt— die Dienerſchaft weiß nicht, wer Koch oder Kellner iſt. Ich habe ſchon einen kurzen Beſuch beim Inſpector abgeſtattet und werde wahr⸗


