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Vaters war, wie ergreifend das erſte Zuſammentreffen mit dem Manne, der an ihres Vaters Stelle Rath und Troſt ſpenden ſollte, auf ſie wirkte. Sonſt aber behielt das junge Mädchen merkwürdigerweiſe ihre Faſſung und ging dem Hofmarſchall bis zur Schwelle entgegen.
Herr von Wenkenthal trat ein. Die Thür ſchloß ſich hinter ihm. Sie waren beide allein.
„Meine arme Dora Bella“, ſagte der Herr in würdig trauerndem Tone,„das Schickſal verfährt grauſam mit Ihnen. Kaum, daß Sie die Trauer um Ihre Mutter bezwungen haben, ſendet es Ihnen eine abermalige ſchwere Heimſuchung durch den jähen Tod Ihres Vaters. Das ſind harte Prüfungen, meine arme Kleine!“.
Er nahm die Hände, welche die Comteſſe ihm ent⸗ gegenſtreckte, ſanft zwiſchen ſeine Hände und blickte herzlich liebevoll in ihre Augen, die ſie mit dem Aus⸗ drucke eines tiefe Wehs zu ihm aufhob. Sie kämpfte indeß muthig ihre tiefe Bewegung nieder und ſuchte Faſſung zu behalten.
„Um ſo härter, Herr Hofmarſchall“, entgegnete ſie leiſe, aber feſt,„da ſie mich nöthigen, Schritte für die Sicherſtellung meiner Zukunft zu thun.“
Frappirt ließ Herr von Wenkenthal ihre Hände


