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und durch ihren Hang zur Verſchwendung arm ge
macht hatte? Sollten die Sünden der Ahnen auf
Kind und Kindeskind verfolgt werden? Daß Askan's Vater in ſeiner zornigen Uebereilung, in dem Verdruſſe über die unerwartete Heirath des Grafen Harald, der ſeinen Sohn zu der Würde eines neuen Stammhalters der Bärenberg auf Bärenberg erzog, eine Verwün⸗ ſchung über ihre Mutter und deren Abſtammung aus⸗ geſprochen, das durfte ſie, das Kind dieſer Verbindung, nicht ungeſtraft hingehen laſſen. Solange ſie lebte, ſollte kein Askan⸗Bärenberg Rechte auf die Stätte haben, die man ihrer engelsguten Mutter nicht zur Freiſtatt ihres Glücks gegönnt hatte.
Aber ſie wollte ihm Entſchädigung für dies ver⸗ lorene Recht bieten. Was galt ihr Geld und Gut, wenn ſie nux⸗hier walten und ſchalten konnte bis an ihres Lebens Ende! An Liebe, an Ehe dachte die Comteſſe in dem unſchuldsvollen Traume ihres Unab⸗ hängigkeitstrotzes nicht. Wiederum gründeten ſich dieſe Anſchauungen auf Irrthümer einer kindlich unerfahrenen Seele, welche die Tagesintereſſen für Lebensintereſſen nahm. Dora Bella erhob ſich jedoch damit aus dem wüſten Chaos ihrer Trauer und nahm Pläne für die Zukunft in ſich auf. Was begonnen war, ſollte fort⸗ geführt werden. Antoniens Geſellſchaft ſollte ſich jetzt


