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ſtellt hatte, blieb ihm nichts weiter übrig, als den In⸗ ſpector mit der Miene von Herzlichkeit und vertrau⸗ licher Achtung zu verlaſſen. Läſſig plaudernd trat er mit ihm hinaus vor die Thür, als fordere er damit das Urtheil ſämmtlicher Schloßleute heraus. Es blieb jedenfalls nicht unbemerkt, daß er mit dem Inſpector verkehrt habe, um ſo offener und gleichgültiger mußte er einen Beſuch behandeln, der allerdings eine tiefere Bedeutung gehabt hatte, aber jetzt als zwecklos da⸗ ſtehen ſollte.
Während Reinhold einige Minuten damit verbrachte, um über den Tod Sr. Excellenz und die damit ver⸗ knüpften Trauerfeierlichkeiten ziemlich laut und ver⸗ nehmlich zu reden, blickte der Inſpector ſehr aufmerk⸗ ſam auf die Fahrſtraße, die beim Waſſerfalle ſich nach dem Schloßplatze wendete. Sein feines Gehör hatte ſchon das Geräuſch eines näherkommenden Wagens vernommen, ehe nur das Geringſte davon ſichtbar ge⸗ worden war.
Ihm entging dadurch die diplomatiſche Liſt, womit Reinhold ſeinem Beſuche den Charakter der Oeffent⸗ lichkeit aufdrückte und ſich das Anſehen gab, als erfordere die Wichtigkeit der nächſtfolgenden Anord⸗ nungen eine Beſprechung. Wenn die Aufmerkſam⸗ keit des Inſpectors nicht gefeſſelt geweſen wäre,


