Teil eines Werkes 
2. Band (1867)
Entstehung
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den Fremdenzimmern gewendet lauſchte, ob dort noch Stimmen laut waren; dann ſah er die junge Dame plötzlich entſchloſſen vorwärts gehen, direct nach den Zimmern Sr. Excellenz, als müſſe ſie noch vor der Nacht mit ihrem Vater ein gewichtiges Wort ſprechen. Schon hatte ſie die Hälfte des Corridors durchſchritten, als die Thür des Zimmers, worin Graf Askan wohnte, ſich hinter ihr öffnete und ihr einen Rückzug rathſam erſcheinen ließ. Aber es war zu ſpät. Graf Askan kam der jungen Dame nahe, bevor ſie ihr Zimmer wieder erreichen und hineinſchlüpfen konnte.

Graf Askan benutzte dieſen Zufall; Volkmann ſah trotz der trüben Beleuchtung des Corridors, daß er ſich gefliſſentlich beeilte, dieſen Zufall zu benutzen, und daß eine lebhafte Bewegung in ſeinem ernſten, edeln Geſichte ausgeprägt war.

Graf Askan trat raſch an Dora Bella heran. Er ergriff Dora Bella's Hand.

Der alte Volkmann konnte freilich nun nicht ſehen, daß die Hand des jungen Mädchens ſtarr und gefühl⸗ los in der warmen Rechte des jungen Mannes ruhte, daß ſie bei ſeinem leiſen, herzlichen Druck zuckte, als wolle ſie ſich raſch zurückziehen. Aber der alte Volk⸗ mann ſah den ſtolzen, verächtlichen Blick, womit Dora Bella zu Graf Askan aufſchaute, er ſah die hochmüthige