Teil eines Werkes 
2. Band (1867)
Entstehung
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Sie nichts dagegen haben, wenn ich mir Ihre Ver⸗ wandte Antonie van der Bruik zur Geſellſchafterin wähle?

Der Förſter antwortete nicht ſogleich. Der Antrag überraſchte ihn.

Ihr Schweigen iſt mir Antwort, ſprach Dora Bella ſtolz und wendete ſich ab.

Mein Gott, Comteſſe, bat der Förſter,jede Sache muß überlegt werden. Es fragt ſich, ob Toni die Stelle einer Geſellſchafterin bei Ihnen auszufüllen vermag.

Das iſt meine Sache. Ich werde meine Anſprüche danach einrichten, war der jungen Dame Antwort. Wenn Sie aus andern Beweggründen nichts dagegen haben, ſo ſagen Sie Ihrer Couſine, daß ſie morgen Nachmittag bei mir ſich melden möge.

EChe der Förſter ſich von ſeinem Erſtaunen erholen konnte, war Dora Bella verſchwunden. Nachdenklich ſchritt er hinaus. Seinem Geiſte ſchwebte das junge, lieblich⸗fröhliche Kind Dora Bella vor, das unbeküm⸗ mert um ſein Daſein und um ſeine Weltſtellung dahin⸗ gelebt hatte. Was war geſchehen, daß eine ſolche Um⸗ wandlung möglich geworden?

Endlich kehrte Ruhe im Schloſſe ein. Die Kron⸗ leuchter wurden ausgelöſcht, die Fenſter geöffnet, der

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