Teil eines Werkes 
2. Band (1867)
Entstehung
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gab's Halloh! Ich ſprach erſt ganz freundſchaftlich mit dem Förſter darüber, der doch Beſcheid mit ſolchen Sachen weiß. Er rieth mir zu ſchweigen, da der Wacht⸗ meiſter im Punkte der Ehre höchſt empfindlich ſei und am Ende nichts weiter herauskomme als Streiterei. Der gute Förſter hat Recht gehabt, aber ich ſchwieg nun einmal nicht gern, wenn ich etwas im Kopf mit mir herumtrug, und ſo ereignete es ſich denn, daß der Wachtmeiſter von guten Freunden benachrichtigt wurde, er ſei unrechtmäßig im Beſitz meiner Wieſenecke. Er ſtellte mich zur Rede im Beiſein des halben Dorfes. Na, Dietrich, ein Wort gab das andere; die Leute, die zugegen waren, nahmen theils Partei für mich, theils Partei für den Wachtmeiſter; wir erhitzten uns gegen⸗ ſeitig durch Beweiſe und darauf erklärte ich denn öffent⸗ lich, die Gerichte ſollten entſcheiden, ob der Wachtmeiſter Petter vom Holze des Bergſchenkenwirths ſeine Stuben geheizt habe und ob er fernerhin von meinem Holze brennen dürfe!

Dietrich bewegte mißbilligend den Kopf bei dieſen Worten.

Ja, Du tadelſt mich, Mosje Haberhorſt, denkſt aber nicht daran, daß man die Geduld verlieren kann, wenn man ſein augenſcheinliches Recht beſtritten ſieht. Es muß doch nicht ſo ganz augenſcheinlich und un⸗