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beſtreitbar ſein, ſonſt würden die Gerichtsherren nicht Jahre gebraucht haben, um Deine Klage zu prüfen“, meinte Dietrich gelaſſen.
„Wie Du's verſtehſt!“ ſchalt Herr Evers.„Natür⸗ lich blieb mir der Wachtmeiſter die Antwort nicht ſchuldig, ſondern erklärte dagegen: es wäre gut, daß es im Lande Behörden gäbe, die darauf ſähen, daß man nicht ſein Eigenthum nach Gutdünken vergrößere. Da hatten wir den Skandal! Ich ärgere mich alle Tage, daß ich ſo thöricht geweſen bin, die Klage ein⸗ zureichen, aber ich kann ehrenhalber jetzt nicht davon abſtehen, damit der Dorfwitz mich nicht nach Wacht⸗ meiſter Petter's Erklärung verurtheilt. Als der Wacht⸗ meiſter ſtarb, hoffte ich die Geſchichte beendet zu ſehen. Bewahre! Der alte Mann hat ſeiner Tochter das Verſprechen abgenommen, ſeine Ehre zu berückſichtigen und nichts zu thun, was ihn in den Verdacht bringen könnte, von der ſtreitigen Grenze Kenntniß gehabt zu haben. Was iſt da zu machen! Lebte der Wachtmeiſter noch, ſo bliebe mir eine Ausſicht, ihn zu beſchwichtigen, da wir keineswegs über unſern Rechtsſtreit Feinde geworden waren. Jetzt iſt er todt und all mein Seufzen hilft nichts; Frau Horink beruft ſich auf ihres ſeligen Vaters Befehle und ich kann mich nicht durch Nach⸗ giebigkeit blamiren. Es iſt rein zum Verzweifeln!


