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dem Baron frei, nach Belieben den Verſammlungen beizuwohnen, im Falle bis dahin das Schickſal ſeines Sohnes entſchieden ſei.
An einem heitern, ſonnigen Octobermorgen, traf⸗ der Oberkammerherr mit ſeiner Gattin und Enkelin glücklich ein in Landsau. Die Baronin nahm mit freu⸗ diger Rührung die junge Tochter ihrer Freundin Alice in Empfang und führte ſie faſt mit Triumph in ihr Haus, während das Großelternpaar in gehöriger Grandezza zum Schloſſe fuhr.
Unter der kindlich herzlichen Plauderei mit der Baronin, die ſie ſehr gut kannte und Tante nannte, verrann Alicen die erſte Stunde ihrer Anweſenheit im Roſenauiſchen Hauſe, und nachdem manches Thränchen der Wehmuth bei der Rückerinnerung an die Trauer⸗ zeit ihres Elternhauſes gefloſſen war, wanderte ſie endlich in jener traurig elegiſchen Stimmung, die mehr als jede andere Seelenregung geeignet iſt, einem ge⸗ wöhnlichen Ereigniſſe Bedeutung zu verleihen, nach ih⸗ rem Zimmer, um Mittagstoilette zu machen.
Die Baronin lehnte ſich, träumeriſch ihren Ge⸗ danken nachhängend, in ihren Seſſel zurück und ließ die Vergangenheit nochmals an ſich vorüberziehen.
Alicens Mutter, in ihrer Jugend und Schönheit, ſtand lebhaft vor ihrer Einbildungskraft— ſie verglich


