Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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imponirte dem jungen Manne. Er verſprach nach Warſchau zu reiſen, allein erſt dann, wenn es ihm nicht gelingen ſollte, auf ſchriftlichem Wege zu ſeinen Scheinen zu gelangen.

Aus ſeiner Antwort leuchtete hervor, daß es ihm viel weniger um eine Anerkennung, als um eine Ver⸗ lobung zu thun ſei. Als er ſich bald darauf, mit weit weniger zuverſichtlichen Mienen, in ſein Zimmer zurück⸗ zog, meinte der Präſident:Herr Benno ſei ein ſchlauer Feldherr.

Der Regierungsrath ſah verdrießlich aus. Alice dieſes Mannes Gattin?

Er ging ohne Verzug hinüber in den Salon, wo ſeine Mutter am Leſepulte ſaß. Sein Blick ſuchte mit beſonderer Aengſtlichkeit die Tochter.

Alice iſt in Deinem Zimmer, rief die alte Dame ihm zu.

Entſchloſſen näherte er ſich der Mutter.Hilf mir mein Kind beſchützen bat er leiſe. Die Ober⸗ kammerherrin ſah etwas erſchrocken zu ihm auf.

Wie ſoll ich das verſtehen, Ludwig? fragte ſie.

Benno wirbt um Alice ich möchte ihm meine Tochter nicht geben.

Ruhig, mein Sohn! Alice geht mit mir nach